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poetries
ankommen
ankommen
-
nur
für einen kleinen moment
niemand
fragt, wie lange
Berührung
Begegnung
Seelenheim.
liebe
mich -
nur
für einen kleinen moment
niemand
fragt, wie lange
Heimat
spüren
mich
in deinen Blicken spiegeln
in
dir aufgehen wie das Morgenrot.
sei
bedingungslos -
nur
für einen kleinen moment
niemand
fragt, wie lange
ich
werde dich morgen danach fragen
-
und vielleicht
wähnten
wir bis dahin die ewigkeit.
Entfernung
Entfernung
überbrücken
seelenvoller Gruß
eilt voraus
die Physis hinterher
bange Erwarung
Hoffnung
Sehnen
Unsicherheiten
die sowohl
vorwärts
als auch
rückwärts
treiben
abgelöst & erlöst vom
Wiedersehen
offene fragen
finden
Antwort
sanft geführte
Fingerkuppen
treffen auf
samtene Haut
zweisame Lippen
versprechen
sich wortloses Ja
mitten im Getümmel
hektischen Treibens
erschafft die Kraft
der Gegenwart
behütete
Wüsteninsel.
Entfernung überbrücken
Distanz überwinden
jederzeit
allezeit
ewig.
Wann?
LiebesLettern
Ich stelle mir vor
Wie
deine Finger
Den
Briefumschlag öffnen
Die
Lettern aus dem Umschlag ziehen
Das
Papier glätten
Deine Augen
Über die Zeilen wandern
Deine
Magengrube sich
Mit
Wärme füllt
Dein
Herz im
Dreivierteltakt
zu tanzen beginnt
Die
unverhoffte Überraschung
Ein
Staunen
Auf
Deine Gesichtszüge
Zaubert
im Lesen der
LiebesLettern
Ich stelle mir vor
Wie Du
die Worte verschlingst
Den
Brief endlich gelesen
Zur
Seite legst
Wieder
in die Hände nimmst
Überlegst
Was zu
tun
Dein
logischer Verstand
Die
ungewollte Auszeit nimmt
Die
Gefühlsaufruhr
Dich durch die Wohnung
treibt
benommen
von den
LiebesLettern
Ich stelle mir vor
Wie Du
Zum
Telefon
Wanderst
Den
Hörer abhebst
Wieder
auflegst
Wieder
abhebst
Wie an
Fäden gezogen
In
Endlosschlaufe
Gefangen
im Spiel von
Entschlusskraft
& Unsicherheit
Der
Verstand immer noch
Auf
Reise
Keinerlei
Ratgeber zugegen
Wie Du
die Spontanität um Hilfe bittest
Spontanität
auch
Auf
Reise
allein mit den
LiebesLettern
Ich
stelle mir vor
Wie
mich Dein Anruf
Erreicht
Heisere
Worte
Bebende
Stimme
Eilender Atem
Stelle
mir vor
Wie
wir uns begegnen
Befangen
wie Pennäler
Freudig
wie Kinder
Wie
sich
Unsere
Blicke streicheln
Verbindliches
Lächeln
Stummes
Einverständnis schafft
Wie
wir zusammen
Den
Heimweg antreten
Gemeinsam
zu Dir
Zurück
zu den
LiebesLettern
Goldene Worte
Lange
ersehnter Brückenschlag
Später
wirst Du mir sagen
Du
ahntest nicht
Tatsächlich
ahnst Du nicht bis heute
Denn
ich habe Dir nie geschrieben
LiebesLettern
Existieren
nicht.
Trost
Wie
schwer ist es dir
Trost
zu
spenden
wenn
du allein bist
in
deinen
Gedankenwelten
einsam
bleibst
in
deinen
Gefühlsdimensionen
ich
dir nicht begegnen kann
in
deinen Welten und
in
deinen Dimensionen.
Wie
schwer ist es dir
Trost
zu
spenden
wenn
ich
unfähig
bin
außerstande
bleibe
zu
denken und
zu
empfinden
was
du denkst und
was
du empfindest
mit
geeigneten Worten
zu
schildern und
zu
bebildern
was
deine Gegenwart
beschreibt.
Wie
schwer ist es dir
Trost
zu
spenden.
Doch
wie gerne
lasse
ich dich daran teilhaben
was
ich denke und
was
ich empfinde
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